Weiterbildung
Bei der Psychoanalytischen Arbeitsgemeinschaft Köln–Düsseldorf e.V. erwerben Sie als Ärztin oder Arzt die Zusatzbezeichnung Psychotherapie: In einer praxisnahen, psychoanalytisch ausgerichteten Weiterbildung verbinden Sie Selbsterfahrung, Theorie und supervidierte Behandlungsfälle, um psychodynamische Methoden sicher in Klinik und Praxis anzuwenden.
Für wen ist diese Weiterbildung geeignet?
Geeignet für Ärztinnen und Ärzte – ob in laufender fachärztlicher Weiterbildung oder bereits als Fachärzt:innen in direkter Patientenversorgung –, die ihre psychotherapeutische Kompetenz gezielt erweitern wollen.
Wie sieht Ihre Zukunft aus?
Mit unserer tiefenpsychologisch fundierten Weiterbildung erwerben Sie die ärztliche Zusatzbezeichnung Psychotherapie und qualifizieren sich für die Abrechnung tiefenpsychologisch fundierter Leistungen im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung. Damit eröffnen Sie sich neue berufliche Perspektiven – sei es in der eigenen Praxis, in klinischen Einrichtungen oder im multiprofessionellen Team.
Dauer der Weiterbildung
Kosten der Weiterbildung
Im ersten Abschnitt der Weiterbildung zahlen Sie pro Semester derzeit 650 € sowie Honorare von etwa 90 – 100 € je Selbsterfahrungs- oder Supervisionssitzung.
Sobald Sie in den klinischen Teil eintreten, stehen diesen Ausgaben die Honorare Ihrer eigenen Weiterbildungsbehandlungen gegenüber, sodass sich ein Großteil der Kosten in der Regel refinanzieren lässt.
Für eine belastbare Kalkulation Ihres individuellen Finanzbedarfs stellen wir gern detaillierte Kostenaufstellungen bereit und beraten Sie persönlich.
Zugangsvoraussetzungen
Bewerben können sich Ärztinnen und Ärzte,
- die sich in der fachärztlichen Weiterbildung für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin oder Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie befinden, oder
- die bereits als Fachärzt:innen in einem Gebiet der unmittelbaren Patient:innenversorgung tätig sind und ihre Qualifikation um die Zusatzbezeichnung Psychotherapie erweitern möchten.
Struktur, Komponenten und Module
Grundlagenphase (mindestens 1½ Jahre)
- Beginn Ihrer Selbsterfahrung (tiefenpsychologisch fundiert)
- Erstinterviews unter Supervision
- Erwerb umfangreicher theoretischer Kenntnisse in Kleingruppenseminaren
Praxisphase & Abschluss
- Patientenbehandlungen unter Supervision nach bestandener Zwischenprüfung
- Vorstellung der Behandlungsfälle in Fallseminaren
- Fortlaufende Selbsterfahrung und vertiefende Theorieeinheiten
- Abschluss mit einer Fallpräsentation unter Leitung weiterbildungsbefugter Ärzt:innen – optional vor der Institutsöffentlichkeit – und der Prüfung bei der Ärztekammer
Hinweis: Module anderer qualifizierter Einrichtungen (z. B. Entspannungsverfahren) können auf Antrag anerkannt werden.
Bewerbung
Als ersten Schritt des Bewerbungsverfahrens führen Sie ein unverbindliches, persönliches Beratungsgespräch bei einem Mitglied unserer Beratungsgruppen.
Das Gespräch soll klären, ob Sie die Zugangsvoraussetzungen erfüllen und zugleich helfen herauszufinden, welche Ausbildung zu Ihnen passt. Hier haben Sie auch die Gelegenheit Fragen zu stellen.
Nächste Schritte
Sobald Ihre Beratungsanfrage eingegangen ist, erhalten Sie zeitnah die Kontaktdaten und Sprechzeiten Ihrer Beraterin bzw. Ihres Beraters, damit Sie einen Termin für ein unverbindliches persönliches Gespräch vereinbaren können.
Sofern Sie sich nach dem Beratungsgespräch für eine Aus- oder Weiterbildung entscheiden, können Sie die Bewerbungsunterlagen im Sekretariat des Instituts anfordern. Diese werden postalisch zugesendet. Um Ihre persönlich Eignung einschätzen und über die Zulassung an unserem Institut entscheiden zu können, werden in der Regel drei Bewerbungsgespräche geführt. Für die Bewerbung fallen Gebühren in Höhe von 200 – 250 € (je nach Aus- oder Weiterbildungsgang) an.
Nach einem positiven Entscheid des zuständigen Aus- und Weiterbildungsausschusses und der Unterschrift des Aus- oder Weiterbildungsvertrages, können Sie Ihre Ausbildung bzw. Weiterbildung bereits im laufenden Semester aufnehmen.