Ausbildung

Unser Institut vermittelt Ihnen eine psychoanalytisch orientierte Ausbildung in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie mit dem Ziel, ein klinisches Profil zu entwickeln, in dem maladaptive und sich wiederholende Beziehungsmuster systematisch erkannt und gemeinsam mit den Patient:innen durchgearbeitet werden.

Der Ausbildungsgang folgt der Ausbildungs- und Prüfungsordnung nach PsychThG bzw. PsychTh-APrV (04.03.2020) und musste spätestens bis 31.08.2025 begonnen werden.

Für die künftige Weiterbildung nach neuer Weiterbildungsordnung (WBO) liegen noch keine verbindlichen Strukturen vor; geplant ist ein angestelltes Modell analog zur ärztlichen Facharztweiterbildung, vorbehaltlich politischer Finanzierungsentscheidungen.

Für wen ist diese Ausbildung geeignet?

Sie interessieren sich für die unbewussten Prozesse, die menschliches Erleben und Verhalten prägen, und möchten klinische Kompetenzen auf diesem Fundament entwickeln? Dann bietet unsere Ausbildung den passenden Rahmen, um Ihr Interesse in fundierte, praxis­taugliche Fertigkeiten für psychotherapeutische Arbeitsfelder zu verwandeln.

Wie sieht Ihre Zukunft aus?

Mit dieser Ausbildung wenden Sie psychodynamische Konzepte souverän auf Einzelpersonen, Paare, Gruppen und sogar Organisationen an. Sie gewinnen eine tiefgreifende Perspektive auf die Funktionsweise der Psyche, schärfen Ihre diagnostische Sicherheit und erlangen umfassende klinische Kompetenz für vielfältige psychotherapeutische Arbeitsfelder.

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung lässt sich flexibel gestalten – in Vollzeit absolvieren Sie sie frühestens in drei Jahren, in Teilzeit in mindestens fünf Jahren.
 

Kosten der Ausbildung

Zu Beginn Ihrer Ausbildung zahlen Sie semesterweise Studiengebühren von derzeit etwa 400 – 600 €. Die genaue Höhe richtet sich nach dem gewählten Ausbildungsgang – sowie Honorare für Selbsterfahrung und Supervision, die durchschnittlich bei 80 – 100 € pro Sitzung liegen.

Mit Eintritt in den klinischen Abschnitt führen Sie eigenverantwortlich Ausbildungsbehandlungen durch; die daraus erzielten Honorare decken in der Regel nicht nur diese laufenden Ausbildungskosten, sondern tragen häufig auch zu Ihren Lebenshaltungskosten bei.

Für eine präzise, auf Ihren Ausbildungspfad abgestimmte Kostenprognose beraten wir Sie gern persönlich und stellen eine detaillierte Aufstellung zur Verfügung.

Zugangsvoraussetzungen

Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Masterstudium in Klinischer Psychologie.

Inhalte der Ausbildung

Grundlagenphase (min. 1 Jahr)

Sie beginnen Ihre Selbsterfahrung, führen unter Supervision erste Erstinterviews und erarbeiten sich umfassende theoretische Grundlagen – alles in konstanten Kleingruppen, die intensiven Austausch fördern. Nach erfolgreicher Zwischenprüfung wechseln Sie in die klinische Praxis.

Praxisphase & Abschluss

Unter Supervision behandeln Sie nun Patient:innen, stellen Ihre Fälle in Seminaren vor, vertiefen fortlaufend Theorie und Selbsterfahrung und bereiten eine schriftliche Fallstudie vor. Die Ausbildung endet mit der mündlichen Fallvorstellung vor den Mitgliedern der PSAG.

Bewerbung

Eine Bewerbung war bis 31.03.2025 möglich. Ein angestelltes Weiterbildungsmodell gemäß neuer WBO ist in Vorbereitung – wir informieren Sie hier, sobald die Weiterbildungsbefugnisse vorliegen.

Warum PSAG?

Fünf gute Gründe zu uns zu kommen.

Selbsterfahrung als Motor beruflicher Reife

Die große Bedeutung der Selbsterfahrung ermöglicht persönliche Entwicklung und den Erwerb therapeutischer Fähigkeiten.

Psychoanalytisches Fundament trägt Ihre Praxis

Das Ineinandergreifen von Selbsterfahrung und fundierter Ausbildung in psychoanalytischen Theorien fördert die Bildung eines tragenden Fundaments für den Beruf und die therapeutische Identität.

Theoriebreite eröffnet neue Blickwinkel

Das vielfältige Theorieangebot bietet eine Reihe von Wahlmöglichkeiten und nähert sich Psychotherapie und Gesellschaft von verschiedenen Seiten.

Dozent:innen vermitteln Psychodynamik mit Herz

Es ist spürbar, dass viele Dozent:innen mit ganzem Herzen psychodynamisch arbeiten und das weitergeben wollen.

Ein Netzwerk, das langfristig trägt

Die Struktur des Instituts fördert Vernetzung durch die Bildung von Arbeitsgruppen, Lesekreisen und Intervisionsgruppen, die über die Ausbildungszeit hinaus bestehen.