Vortrag: Wieso, weshalb, warum? Geschichte und Konzept des Traumseminars in der PsAG
Events der Psychoanalytischen Arbeitsgemeinschaft Köln-Düsseldorf e.V.Ausbildungsinstitut der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung
Freitag, 17. April 2026, 20:30 – 22:00
Vortragsreihe 2025/2026 für Interessierte:
„Träumen zwischen Tag und Nacht“
Zu den Vorträgen wird gesondert eingeladen. Eine Zertifizierung ist beantragt.
Termine: Freitags 20:30 – 22:00 Uhr
Teilnahmegebühr: 20 Euro, Auszubildende/Studierende: halber Betrag. Angehörige der PSAG: Frei
17.04.2026: Das Traumseminar als prismatisches Gruppeninstrument der psychoanalytischen Arbeit und Ausbildung hat in der Psychoanalytischen Arbeitsgemeinschaft eine lange Vorgeschichte. Das inhaltliche Konzept des Traumseminars bündelt Gedanken vieler Psychoanalytiker:innen über den Traum und Traumprozesse als “via regia” zum Unbewussten (Freud) und als Übungsfeld für die freiesten aller freien Assoziationen (Greenson). Der Geist und die Methode der Balint-Gruppen, vor allem aber die Erfahrungen mit Wolfgang Lochs Seminar “Deutungs-Optionen” (1990) sowie das “Traumseminar” von Fritz Morgenthaler in Zürich, das dem sog. “Mittwoch-Kränzli” (1947-1961) entsprang, prägen das Konzept und den kasuistisch-technischen Ablauf unseres Traumseminars. In dem Vortrag beschäftigt sich das aktuelle Leitungsteam des Traumseminars mit seiner Geschichte, seinem psychoanalytischen Konzept sowie seinem didaktischen Wert für die psychoanalytische Arbeit und Ausbildung.
Dipl.-Psych. Ilia Borovikov, Dr. med. Johannes Döser, Dipl.-Psych. Sara Dürr, M.Sc. Psych. Khamis Nofal
Nach dem Vortrag laden wir alle herzlich zu einem kleinem Empfang ein.