Psychoanalytiker*in werden

Dem Rätsel der Angst begegnen – Wie kann so etwas gehen?
Eintauchen in die Arbeit einer Psychoanalytikerin

Wir laden Sie ein zum 5. Studientag Psychoanalyse – nur für Studierende. Ihre Teilnahme ist kostenfrei.

Samstag, 07.12.2019, 9:30-16:00 Uhr, in den Räumen der Psychoanalytischen Arbeitsgemeinschaft Köln-Düsseldorf, Riehler Str. 23, 50668 Köln

Leitung: Dr. med. Isolde Böhme, Dr. med. Sönke Behnsen, Dipl.-Psych. Ilia Borovikov, Marc Dannhäuser, Arzt 

Die Begegnung mit dem Rätsel der Angst bleibt nach wie vor eine zentrale Herausforderung jeder psychoanalytischen Behandlung. Im modernen psychoanalytischen Verständnis beinhaltet „Angst“ mehrere Zeitdimensionen;  sie umfasst sowohl die Leiblichkeit als auch die Vorstellungs- und Phantasiewelt eines jeden Menschen, sie verweist nachträglich auf traumatische Erlebnisse und begleitet das Wortlose, noch nicht Repräsentierte im psychischen Leben. „Angst“ kennzeichnet darüber hinaus einen Übergang aus der Welt der (primären) Beziehung mit den Eltern in die eigene subjektive Zeitlichkeit.

Wir möchten Sie herzlich dazu einladen, sich mit psychoanalytischen Theorien über das Rätsel der Angst vertraut zu machen und anhand einiger Fallvignetten in die Arbeit einer Psychoanalytikerin mit einem transsexuellen Mann einzutauchen. Sie werden dabei unter anderem eine der zentralen psychoanalytischen Theorien, die der sog. Nachträglichkeit kennenlernen. Sie durchtränkt das ganze psychoanalytische Gebäude und erfasst die Grundprinzipien des psychischen Lebens.

Es wird sich sicherlich lohnen, die Atmosphäre in der modernen psychoanalytischen Stube mitzubekommen und anhand der eigenen praktischen Mitarbeit in der Gruppe am klinischen Material einer Psychoanalyse die Hauptwerkzeuge der heutigen Psychoanalytiker*innen kennenzulernen.

 Bitte melden Sie sich für Ihre Teilnahme über unser Sekretariat an. Sie können uns dazu eine Email schicken, oder sich telefonisch anmelden.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!